Neues aus der Bücherecke 2o14, #16

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[HOME MADE -Winter.]

Aktuell komme ich davon grade kaum los.

home made. winter.Selten faszinieren mich Kochbücher so sehr, dass ich ausschließlich daraus koche.

bookmarks.Es kommen immer mehr Klebe- und Notizzettel dazu.

Yvette van Boven und ich teilen eine große Leidenschaft – so viel wie nur irgendmöglich selbst machen. Mit allem was Küche, Kühlschrank und Garten so zu bieten haben.

Daher fand der Großteil meines Weihnachtsmenüs hieraus statt.

vorspeise.Die Vorspeise – in roter Bete marinierte Lachsforelle (bei mir war es Zanderfilet) mit einer Meerrettich-Apfel-Mohn-Mouse. Fantastische Kombi und alles echt easy going in der Zubereitung. Mein Fisch war ganz lustig Pink von der Marinade und ergab mit der Mousse und dem grünen Basilikum-Dressing ein absolut tolles Bild.

-darauf folgte Boef Bourguignion aus DIESEM Buch-

dessert.Und zum Abschluss Yvette’s weiße Schokomousse mit Sternanis.

Eigentlich bin ich kein Fan von “Lakritz”, also Anisaromen. Doch gepaart mit weißer Schokolade – unschlagbar gut! Und auf jeden Fall eine Wiederholungstat!

Ein weiteres Weihnachtshighlight in Premiere, war der selbst gemachte Apfelwein von S. 86:

do it.Klang ungeheuer spannend und obwohl ich unsicher war, ob die “Gärung” nicht in Verrottung endete, hatte ich mich dran gewagt. Um 7 Tage später unglaublich leckeren Apfelcider mit Ingwer- und Zimtaromen zu probieren. Wahnsinn!

home made. apfelwein.Auch dieser fand sich auf der Weihnachtsspeisekarte wieder. In Form eines “snakebites”, ebenfalls aus diesem Buch. Dafür kam zu hellem Braunbier einfach gut ein Drittel Apfelwein und voilà, spritzig, lecker und süffig. Wiederum ein Wiederholungsrezept. Mittlerweile sogar mit Bestellungen. :-)

Dieses Buch ist wirklich ein Schatz an außergewöhnlichen, leckeren und außergewöhnlichleckeren Rezepten.

Bisher nachgekocht/backen mit irische Farls mit geräucherter Forelle, Karpern, Zitrone und Petersilie, zu Nikolausplätzchen mit 5-Gewürzepulver, Schokoladen-Muskatnuss-Muffins (Suchtfaktor hoch 20!),

i dont't have words!Popcornhappen mit Dill & Zitrone, deftigem Süßkartoffeleintopf mit Grünkohlstreifen und Pastinaken, oder dem im Ofen “gebackenen” Blumenkohl-Risotto mit Gruyère-Käse. Um nur mal meine momentanen Favoriten zu nennen.

Ein riesen Dankeschön, inklusive Verbeugung also an Yvette van Boven für dieses geniale Kochbuch!

Eckdaten: Home Made Winter, erschienen im Dumont Verlag.

Was ist eigentlich mit dem Schnee los…?

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[...berechtigte Frage, finde ich.]

Normalerweise bringt der Januar bei mir zu Hause knisternde Kälte und eine Schneedecke mit sich. Dieses Jahr warte ich vergeblich darauf, fürchte ich.

Um wenigstens ein bisschen “Schneezauber” zu sehen, hab’ ich einfach ein paar Christbaumkugeln umfunktioniert. In eine kleine Schneemann-Girlande, die nun am Fenster hängt.

frosty.Zutaten:

 weiße Plastikkugeln/Weihnachtskugeln

Stecknadeln, dünner Pinsel, Tupf-Schwämmchen

Marabu-Acrylfarbe in schwarz, orange und kirschrot

Paketschnur

material.

Mit dem Kopf einer Stecknadel und schwarzer Acrylfarbe Augen und Mund in Form von kleinen “Kohlestückchen” auftupfen. Ich habe das Gesichtchen vorher mit Bleistift direkt auf der Kugel grob vorgezeichnet.

konturen.

Eine Möhrennase aufmalen, sowie die rosigen Wangen mit einem Schwamm auftupfen.

snowman.Alle Kugeln in beliebigem Abstand auf Paketschnur fädeln und fertig ist wenigestens ein bisschen “Schnee-Gefühl” für zu Hause.

Wer möchte, darf natürlich der Katze den ihr zustehenden Teil an Plastikkugeln überlassen und sich an einer wilden Ping-Pong-Hetz-und-Schießjagd durch die Wohnung erfreuen.

Ganz entspannt, bei einer Tasse Milchkaffee.

Winterträgheit…

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[...ist tatsächlich nicht nur ein Phänomen.]

Es gibt sie wirklich. Bei mir jedenfalls.

Und bei Herrn Paulinger auch.

slowdown.Wie lange habe ich jetzt nichts mehr gebloggt? Knapp 8 Wochen…pimaldaumen.

Und das, obwohl ich eigentlich einiges “auf Halde” hatte, was hier erscheinen sollte.

Nunja. Manchmal gibt es einfach nie den richtigen Zeitpunkt. Dann kommen einem noch Feier-, Fest-, Geburtstage und Jahreswechsel dazwischen. Und man fühlt sich teils, wie, wenn man an einem U-Bahnhof einfach nur sitzt und zuschaut, wie alle und alles andere an einem vorbeiziehen. Kann aber auch mal ganz entspannend sein.

So war es jedenfalls bei mir.

Mittlerweile habe ich aber wirkliche Sehn- und Schreibsucht, was die Kleinigkeitskrämerei angeht. Also legen wir los für 2o14!

startnow.

Geeeeeschafft…

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[...die Plätzchen und ich.]

Vier Stunden wonniger Weihnachtsbäckerei liegen hinter mit.

Ich liebe das und es ist für mich mit der schönste Teil von Weihnachten. Plätzchen backen.

zimtkipferl.Mit altem, amerikanischem Weihnachtsswing, Milchkaffee und dem Schein der dritten Kerze am Advents”kranz” habe ich also meinen Nachmittag in der Küche verbracht.

Die fertige Plätzchenparade freut sich nun auf naschende Konsumenten. Und die freuen sich auch.

plätzchenparade.Von oben links nach unten rechts sind das teils folgende Rezepte:

1. Husarenkrapfen (GU Weihnachtsbäckerei), verfeinert mit dem Abrieb einer Bio-Orange und gefüllt mit fruchtiger Orangenmarmelade.

2. Ischler Plätzchen von HIER

3. Orangenmandelmakronen (GU Weihnachtsbäckerei), plus selbstgemachtem Mandelkrokant daruntergemischt.

4. “Nikolaus Plätzchen” mit asiatischem 5-Gewürze-Pulver aus einem neuen Kochbuch (demnächst in Vorstellung)

5. Spitzbübchen (GU Weihnachtsbäckerei), gefüllt mit weihnachtlicher Brombeer-Zimt Marmelade von HIER

6. Karamellbäumchen (meine Liebsten!), auch von HIER

7. Wespennester (die Zweitliebsten!), und nochmals von HIER

8. Zimtkipferl (herrlich mürbe und zimtig, we call it a Klassiker!), von einer kleinen, uralten Dr. Oetker Abreiss-Rezeptkarte aus dem Supermarkt.

9. Schwedische Ingwerplätzchen aus diesem Buch

Aber 9 ist irgendwie eine unfertige Zahl, oder?

12 Tütchen…

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[jeden 2. Tag eines.]

Eine ganz süße Advents-Idee hatte doch Steffi.

zwölf.

24 Bloggerinnen zum werklen zu bewegen – für 24 gleiche Geschenkchen.

Verpackt in kleine Pergamenttüten und mit Zahlen versehen gingen sie auf die Reise, wurden umsortiert und weiter verschickt, sodass jede der 24 Teilnehmerinnen einen bunten Adventskalender mit selbstgemachten Kleinigkeiten zurückerhält.

Ich war gestern schon sooo gespannt!! Denn ich durfte mein erstes “Türchen” erst heute öffnen.

Ich habe nämlich geteilt. Mit meiner kleinen Schwester, die leider zu spät von der Adventkalenderidee erfahren hat. Folglich warten nun 12 ungerade Zahlentütchen bei ihr aufs Auspacken – und 12 grade bei mir.

Was uns da so alles überrascht hat, wird natürlich hier erzählt!

Noch 3x anzünden…

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[...dann ist auch schon Weihnachten.]

advent.Endlich ist es ein bisschen ruhiger im Kleinigkeitskramhaus geworden – und Gemütlichkeit angesagt. Aber in ganz großen Buchstaben.

Für einen selbstgebundenen Kranz hatte ich dieses Jahr nämlich in den letzten Tagen keine Zeit über. Und da mußte eine Alternative her. Ein einfaches Kerzenhaltertablett. Gefunden bei “DEPOT” – allerdings weit weniger schön, als es jetzt ausschaut. Ich habe ein wenig nachgeholfen. Mit weißem Sprühlack. Das Tablett war nämlich etwas fleckig mit Kreidefarbe lasiert und die Kerzenhalter braun lackiert. Nicht hübsch.

Jetzt aber schon. Finde ich.

Sehr praktisch ist das Tablett in dem Sinn auch, da man es ganz easy abends mit ins Schlafzimmer nehmen kann und auf dem Kleiderschrank in Sicherheit bringen. Ohne alles vollzunadeln.

Es gibt ja einen Kater, der sich sehr gern unbeobachtet brachliegender Weihnachtsdeko widmet. Mit Hingabe versteht sich.

Week of books…at last, No 8

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[...in a gipsy and boho way.]

boho häkeln.Cècile Balladino hat ein “Schatzkästlein”, wie sie es selbst liebevoll nennt. Nämlich ihren wunderbar alten Zirkus-Wohnwagen. Hier ist alles so bewohnt und behäkelt, wie Cècile lebt und liebt: à la Boheme. Diese ist vielmehr eine Kunst, als ein Modeeffekt, sagt sie.

LaBoheme.All ihre Entwürfe und Arbeiten sind so bunt und lebendig, wie man nur denken kann und strahlen pure Lebensfreude aus.

bunt.Ob nun ein mit einer großen Häkelblüte verziertes Kosmetiktäschchen…

schmuck.…eine klimpernde Halskette…

kopfschmuck.…oder einfach nur ein Kopftuch. Schmucke Farbe und die Liebe zum Detail sind in jedem dieser Projekte im Überfluss.

Mein Favorit ist das glückbringendes Bettelarmband. Kleine Silberanhänger dafür habe ich bereits auf dem Flohmarkt erstanden.

bracelett.Vielleicht kombiniere ich aber auch den Stil der Kette mit der Länge des Armbandes?! Mal sehn…ich bin schon voller gespannter Vorfreude!

Eckdaten: Cècile Balladino, “Boho Häkeln”, ein Buch der Edition Fischer.

La settimana del libro… (7)

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[...um es passend auf italienisch zu sagen.]

Wo ich selbst gar nicht so wirklich italienisch spreche, google aber dafür schon.

la cucina.La cucina, zu deutsch, die Küche. In diesem Buch, mit wirklich aaallem drum und dran rund um die Küche Italiens. Original und unverfälscht.

ende.Mit insgesamt 943 Seiten.

Ich hatte also wirklich zu tun, mich hier hindurch zu studieren. Aber, es hat sich gelohnt.

soßenfürsoßenjunks.Es geht doch nichts über richtig gute Soßen. Ob nun zu Pasta oder ganz für sich allein, einfach nur mit knusprigen Ciabatta ge”dippt”.

pasta.Die Inspiration für Pasta aller Art(en) und Variationen ist dennoch unschlagbar und ich habe diese förmlich wie ein trockener Schwamm aufgesogen.

fischzurbutter.Aber auch meine zweite Leibspeise ist reichlich vertreten – Fisch! Und grade diese Suppe klingt herrlich lecker.

Worüber ich mich bei diesem Buch aber auch wirklich gefreut habe, ist die Registeraufteilung in die einzelnen Regionen Italiens. So gleitet man, wenn auch nur mit den Augen, auf eine kulinarische Reise durch die wunderbaren Rezeptlandschaften der Toscana, dem Piemont, der Lombardei, den Abruzzen oder auch nach Calabrien.

länder.

Eckdaten: Accademia Italiana Della Cucina, “La Cucina – Die originale Küche Italiens”, erschienen im Callwey Verlag.

Week of books… (6)

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[...zackig mal zakka.]

zakka.Die Idee dieses Handarbeitsbuches ist irgendwie grandios. Und verbindet.

Denn die Autorin hat sich nicht wenige Mit-Autorinnen ins Boot geholt. Bloggerinnen vielmehr. Aus aller Welt. Und jede stellt ihre Form und Idee des trendigen Zakka-Stils vor. “Zakka steht für selbstgemachte, nützliche Kleinigkeiten, die unseren Alltag spielend verschönern.”

detailliert.Mit detailiert geschriebenen und bebilderten Anleitungen.

nähetui.Ein kleines Nähetui mit selbstbedrucktem Stoff.

ebookbag.Eine handliche Tasche für das Pad oder den ebook-reader.

cookies.Und selbst für den kleinen Kaufmannsladen im Kinderzimmer, selbstgenähte Kekse.

All diese liebevoll, selbstgemachten Kleinigkeiten entstehen aus den winzigsten Stoffresten.

Eckdaten: Rashida Coleman-Hale, Nähen im Zakka-Stil – 24 Projekte von Künstlerinnen aus aller Welt, erschienen im Knaur-Verlage.

Week of books… (5)

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[...ganz wohnlich. ganz vintage. versteht sich.]

vintage wohnen.Wenn ich auf Trödel-, Shabby-, und Vintage-Safari gehe, dann sehe ich genau SO aus. Wie Sarah Moore.

flohmarkt.Ich bummle, stöbere, suche und finde. Meistens aber die Dinge, die nicht eingeplant sind.

Nagut, Geschirr ist immer eingeplant.

Deshalb mag ich dieses Buch auch ein Mal mehr. Man kann sich an vielen, ganz hübschen Geschirrideen sattsehen und damit arbeiten.

kunterbunt.Ich finde mich hier in all der famosen Einzelhaltung absolut wieder. Serie wäre langweilig, sag ich.

eat vintage.Aber nicht nur Porzellan und Keramik tragen zur Inspiration bei, sondern auch prima Ideen zur Stoffverwertung. Und dabei muss ich grade über mich selbst schmunzeln – suche ich doch schon eine gefühlte Ewigkeit nach alten Stoffservietten, finde aber immer bloß alte Stoffe. Warum fiel mir bislang nicht ein und auf, dass ich mir passende Servietten mit Vintageflair einfach selbst nähen kann?! Oder Küchen- und Gästehandtücher.

wäschewasser.Die neu genähten Servietten wurden auch gleich mit dem Wäschewasser gebügelt, was man Dank dem Rezept von Sarah Moore ganz einfach selbst herstellen kann. Mit dem Duft von Rose, Lavendel oder Orange.

buchstütze.Eine weitere geniale Idee, die ich nacharbeiten werde: Buchstützen aus Geschirr, welches vielleicht schon etwas angeschlagen ist, aber zu schade wäre, um es einfach wegzuwerfen.

Mir gefällt dieses Buch enorm gut. Zeigt es doch nicht nur, wie man gefundene Trödelschätze dekoriert, sondern viel mehr, wie man sie wirklich effektiv verarbeiten und nutzen kann.

Eckdaten: Sarah Moore, Vintage Wohnen-über 50 kreative Projekte für eine stilvolles Zuhause, erschienen bei Edition Fischer.

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