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[… ist ein Luxus, den ich mir nicht leisten kann.“]

Habe ich neulich als Zitat in irgend einer Zeitschrift gelesen.

Ich finde, das ist so nicht richtig.

Im Hinblick auf die Kuchensorten mit Mürbeteigböden, darf man sehr wohl faul sein.

Ist natürlich nicht zu verachten, aber, seit ich die Möglichkeit der Keksböden für mich entdeckt habe, bin ich nun eben „arbeitssparender“ und knete nix mehr extra. Viel lieber zerstampfe ich Kekse, mische sie mit geschmolzener Butter und, wenn nötig, etwas Mehl.

Funktioniert hervorragend. Ganz ohne Ruhezeiten.

Keksboden mit zartem Marzipangeschmack, cremiger Käsekuchenmasse und Herbstäpfeln drauf. Am Schluss noch Zimt & Zucker. Et voilà.

Ganz detailgenau geht das so:

100g Amarettini (die „trockenen“, kleinen) ~ 180g Mehl ~ halbes Tütchen BIO-Vanillezucker  ~ 130g geschmolzene Butter ~ 500g Sahnequark (20%) ~ restliches, halbes Tütchen BIO-Vz ~ 2 Eier ~ etw. abgeriebene Zitronenschale (1/2 Zitrone ca.) ~ 3 EL Zucker ~ 3 EL Sahne ~ Apfelspalten ~ Zimt & Zucker.

[Amarettini zer“stauben“, mit Mehl, Vanillezucker und der Butter vermischen. Recht fest eine Springform drücken. Von Quark bis Sahne alles gut miteinander verrühren und auf den Keksboden geben. Mit Apfelspalten belegen und Zimt & Zucker bestreuen. 30-40 Min. bei 180°C im vorgheizten Backofen.]

Mein liebstes Küchenwerkzeug zum Kekse {aller Art} zerkleinern, ist hierbei der gute alte Kartoffelstampfer. Ganz bequem zu erwerben auf gut sortierten Floh- und Trödelmärkten. Oder mal bei Oma fragen.

Und Paul? – Hat das bis dato geheime Versteck meiner Wollvorräte entdeckt.

Und ich? – Wünschte, das wäre nicht passiert.