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[…auf Schmuse- & Plaudertour.]

In Muddis Garten.

schnuckicat.

Normalerweise hört und sieht man Frollein Samtpfötchen kaum, ist sie doch recht schüchtern.

Doch mit leisen „pssspssspsss“- Lockungen, kriegt man sie tatsächlich zu sehen und zu streicheln. Und sogar zu knipsen.

2005 im januar saß sie, grade ein halbes Jahr alt, einsam und frierend im örtlichen Pferdestall. Sie war das letzte Überbleibsel eines Wildwurfs vom Sommer, keiner wußte was mit ihr anzufangen und dem Pferdewirt war sie ein Dorn im Auge, da sie sich partout nicht einfangen ließ. Bis wir beide uns beim Heuaufschütteln über den Weg liefen.

Eine Katze war bei mir zu Hause damals sehr außerplanmäßig, aber ich konnte die kleine Schwanensee-Tänzerin auch nicht zurücklassen. Sieht sie doch wirklich aus, als trüge sie einen schwarzen Turnanzug und weiße Strumpfhöschen. Und somit suchte ich mir einen großen Pappkarton, band keine Schleife drum, schenkte ihn aber, gefüllt mit maunzigem Inhalt, meiner Mama.

Ende der Geschichte: Mütterliches, bedächtiges Schnaufen und der Satz: „Naja, was will man machen. Fahr mal Katzenfutter kaufen, ich richte ihr ein Körbchen.“