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[…im wahrsten Sinne.]

Nach der Küchenrenovierung stand als nächstes mein Schlafzimmer auf der „Projekte-Liste“.

Ich hatte mir mein Ikea-Metallbett nun 10 Jahre lang in schwarz angekuckt. Und ich fand, das war lange genug.

Alles um mich herum ist im Laufe der Zeit mehr und mehr und nach und nach „erweißt“ (wie das wohl kam?!) und da passte der schwarze Bettrahmen einfach nicht mehr dazu.

Und da „Gitter“ anstreichen eine echte Strafe ist, habe ich beschlossen, den ganzen Aufwand ein wenig einfacher zu gestalten.

Mit Sprühlack. In Altweiß, von Marabu.

Meine bisherigen Erfahrungen mit Lack aus der Sprühflasche waren eigentlich ziemlich schlecht. Man muss dazu sagen, ich habe diesen während der „Werkel-Wochen“ beim Discounter gekfauft. Nicht sehr schlau.

Setzte man die Dose nach den ersten Sprühstrahlen kurz ab, verstopfte das Ventil. Und nach Versprühen der halben Flasche war das Gas verbraucht. Noch dazu trocknete das Ganze eine halbe Ewigkeit nicht. Außerdem fand ich den geruch echt „ätzend“.

Daher nun der Griff zu „Qualität“. Von meiner Lieblings-Farbfirma Marabu.

Und, tadaaaa, richtig schön ist es geworden.

newlook.Die goldenen Verzierungen habe ich vorher mit einem Gefrierbeutel überzogen und mit Malerkrepp abgeklebt, danach alle Einzelteile in den Hof auf Malerfolie gelegt und angesprüht. Nach 10 Minuten war, wie auf der Dose versprochen, die erste Schicht schon staubtrocken. Der Lack bildet beim Sprühen auch einen feinen Farbnebel, der sich ohne Tropfnasen um das Metall legt. Perfekt.

Ich bin total begeistert.

schön schlicht.Die „abgeschrammelten“ Stellen sind diesmal auch total unbeabsichtigt. Wirklich.

Denn, als ich ganz Wonderwoman-like den 1,40m-Lattenrost allein wieder in den Rahmen wuchten wollte, hab ich leider hier und da kleinere Lackschäden verursacht. Aber, ich muss sagen, das gefällt mir eigentlich total gut. Und es ist ja auch eine Gebrauchspatina, oder?

Nachdem das „Bettprojekt“ nun also so wunderbar zackig und gut über die Bühne ging, fiel mir noch ein, dass ich auf dem Dachboden ja noch die wirklich alte Wohnzimmerlampe meiner Urgroßmama liegen hatte. Ebenfalls aus Metall.

Wo ich also schon mal dabei war…

weiß... 30 Jahre zuvor hatte meine Mama diese schon von schwarz in kupfer umlackiert (…kupfer?!…).

schnörkelig.Ich finde, Weiß steht ihr aber doch besser, der alten Lampenlady.

schwebend.Zwischen Lackierung und Aufhängung liegen, sage und schreibe, nur 2 Stunden.

meins.Fertig.

Allerdings habe ich noch ein halbes Döschen übrig… aber, ich bin guter Dinge, dass sich da auf jeden Fall was zum „weißeln“ findet. Wie fast immer.

Eckdaten: Marabu Buntlack in Altweiß. Erhältlich online, oder bei toom.