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[…mit leisem TickTack.]

Wiedermal hat es ein Fundstück meines Sammelsuriumtempels in die „Überarbeitungsétage“ zu Tisch mit Schleifpapier und Weißlack geschafft.

timeless.Diese alte Junghans-Uhr stand so lange ich denken kann bei der Patentante meiner Mama auf der Wohnzimmerkommode. Und tickte vor sich hin.

Ganz früher hörte man zur vollen Stunde auch ein paar Takte von den Klangstäben im Gehäuse. Doch im Laufe der Zeit wurde das alte Uhrwerk entfernt und durch einen neuen, mit Batterien arbeitenden Antrieb versehen. Sehr schade eigentlich, denn, wenn man die Uhr leicht hin- und herwiegt und die noch vorhandenen Klangstäbe sich bewegen, hört sich das sehr schön an.

Ich hab sie nun per Hand mit feinkörnigem Schleifpapier abgeschliffen und anschließend mit weisser Acrylfarbe angemalt.

Damit der Nachschliff später einfacher zu machen ist, fahre ich mit einer Kerze über die „Erhöhungen“, in dem Fall die Zierleisten. Dort wird später der Farbauftrag kaum haften und schmirgle ich aber darüber, komme ich somit ohne grobe Schliffspuren zu der dunklen Lasur.

werkzeug.Ausstellungsfein für ihren neuen Standort. In meinem Wohnzimmer.

shabbyschick.Im Beitrag vom 22.09.13 war sie in ihrem neuen „Kleid“ auch schon zu sehen.