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[…aus Schweden.]

Es stapelt sich grade die Arbeit vor mir. Ich jammerte ja hier schon darüber. So ein bißchen.

Und damit ihr wieder was zu lesen habt – und ich was zu (be-)arbeiten, mach‘ ich eine kleine Buchwoche draus. Jeden Tag eine Vorstellung von dem, was sich grade so auf Küchentisch, Nachttisch, Wohnzimmertisch, Schreibtisch und Nähtisch tummelt.

Los geht’s heute mit einem Kochbuch aus der Sparte, aus der man es gar nicht so vermutet. Italienisch oder Asiatisch ist ja eigentlich fast schon fester Aussteuer-Bestandteil. Da kommen die Schweden zu kurz. Was ich sehr schade finde, denn Margareta zaubert in ihrem Kochbuch sehr leckere Dinge.

das schweden-kochbuch.Wer sich zum Beispiel schonmal gefragt hat, wie man eigentlich einen guten Glögg hinkriegt, der wird hier fündig.

glögg.Mein heutiger Sonntagsfüller sind die Ingwerplätchen nach dem Rezept von Margaretas Mama. Der Teig riecht schon jetzt enorm gut! Nach Weihnachten.

ingwerplätzchen.Aber auch Nudelliebhaber (die Sonntachabends mal gern Pasta kochen…) kommen nicht zu kurz. Zum Beispiel bei Papardelle mit Pfifferlingen und Spargel…mmmhhhmmm!

pasta.Und, wer bei Fisch im Bezug auf Schweden nur an Hering denkt, der denkt so halb falsch. Neben allerlei Heringsrezepten gibt es auch was für Deutschland „heimatliches“: Pochierter Hecht mit Meerettich.

hecht.Was ich aber unbedingt mal ausprobieren will, ist das hier: Brennessel-Souflé!

souflé.Hört sich gefährlich an, ist es aber nicht. Brennesseln sind nämlich eigentlich würzig lecker. Ein bisschen wie Ruccola, meine ich mal zu behaupten.

flair.Und im ganzen Buch zu finden: Der Schweden-Flair.

Mit Strand und Meer, Wäldern und satten Gärten, aber auch mit Bräuchen wie dem Selbstmachen der traditionellen Weihnachtswurst, oder den typischen Brötchen zum lichternen Lucia-Fest.

Kleine Geschichten, umschrieben mit wunderbaren Rezepten.

Eckdaten: Margareta Schildt-Landgren, Das Schweden-Kochbuch – Rezepte und Geschichten aus Margaretas Küche, erschienen im Gerstenberg-Verlag.